Naturnahe Hochlagenbegrünung
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23. Oktober 2018: 

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23. September 2018: 

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11. Juli 2018: 

Sommer/Herbst 2018


Das Alpin Gartencenter Filisur ist offen von Montag bis Samstag. mehr

Wir befassen uns seit Jahren mit naturnahen und standortgerechten Hochlagenbegrünungen. Viele heimische Gräser und Kräuterarten haben wir im Alpenraum gesammelt und bei uns in Filisur (1000 m ü. M.) vermehrt. Diese Hochlagenoekotypen (von 1900 bis 2800 m ü. M. stammend) ermöglichen eine ausdauernde Begrünung auch in Lagen über der Waldgrenze. Durch die Verwendung standortgerechter Arten passen sich die Begrünungsflächen aesthetisch gut in die Landschaft ein.

 

Durch Implantierung begrünte Flächen auf dem Dent de Nendaz in 2480 m ü. M. Der Eingriff ist einige Jahre später kaum noch sichtbar.
Durch Implantierung begrünte Flächen auf dem Dent de Nendaz in 2480 m ü. M. Der Eingriff ist einige Jahre später kaum noch sichtbar.
Mit Jute-Erosionsschutzmatten abgedeckte Begrünungsfläche bei der Mittelstation Aroleid (2200 m ü. M.).
Mit Jute-Erosionsschutzmatten abgedeckte Begrünungsfläche bei der Mittelstation Aroleid (2200 m ü. M.).

 

 

Es sind folgende 2 Anwendungsverfahren üblich:


1. Implantierungsverfahren nach Frau Prof. Urbanska (Geobot. Institut, ETH Zürich)

Es werden Herkünfte von Gräsern und Kräutern aus unmittelbarer Umgebung der Baustellen in unserer Gärtnerei vermehrt. Danach werden diese Pflanzen nach dem Reissverschlussverfahren auf der Baustelle ausgepflanzt. Eine Florenverfälschung und die Einfuhr fremder Herkünfte kann dadurch vermieden werden.

 

Ansicht des Dent de Nendaz (2480 m ü. M.) mit Gipfelkreuz. Die Flächen in Gipfelnähe sind starken Winden ausgesetzt (Winderosion). Die Implantierung hat sich auch unter solchen Bedingungen bewährt. Links unmittelbar nach der Implantierung, rechts 4 Ve
Ansicht des Dent de Nendaz (2480 m ü. M.) mit Gipfelkreuz. Die Flächen in Gipfelnähe sind starken Winden ausgesetzt (Winderosion). Die Implantierung hat sich auch unter solchen Bedingungen bewährt. Links unmittelbar nach der Implantierung, rechts 4 Vegetationsperioden nach der Implantierung.
Implantierungsarbeiten an einem Lawinendamm über dem Simplonpass.
Implantierungsarbeiten an einem Lawinendamm über dem Simplonpass.
Mit Alpengräsern, Alpenkräutern und Alpenweiden bepflanzte Flächen.
Mit Alpengräsern, Alpenkräutern und Alpenweiden bepflanzte Flächen.
Vergleich der Wurzelbildung angesäter Pflanzen mit implantierten Topfpflanzen (1 Jahr nach der Begrünung). Bei Implantierungen ist der Wurzelhorizont schon von Anfang an tiefer als bei einer Ansaat. Dies ist ein Vorteil bei erosionsgefährdeten Standort
Vergleich der Wurzelbildung angesäter Pflanzen mit implantierten Topfpflanzen (1 Jahr nach der Begrünung). Bei Implantierungen ist der Wurzelhorizont schon von Anfang an tiefer als bei einer Ansaat. Dies ist ein Vorteil bei erosionsgefährdeten Standorten, denn es fist so eine tiefere Verzahnung mit dem Unterboden vorhanden.
Der extrem steile Starthang (2800 m ü. M.) beim Herrenstart zur Ski-Abfahrt in St. Moritz (Weltcup, Ski-WM) wurde durch unser Implantierungsverfahren begrünt.
Der extrem steile Starthang (2800 m ü. M.) beim Herrenstart zur Ski-Abfahrt in St. Moritz (Weltcup, Ski-WM) wurde durch unser Implantierungsverfahren begrünt.
Helikoptertransport von Implantierungspflanzen zum Starthang der Herrenabfahrt.
Helikoptertransport von Implantierungspflanzen zum Starthang der Herrenabfahrt.
 

 

 

2. Ansaatverfahren mit TERRA VERDA®-Hochlagenoekotypen

Die Zusammensetzung der Saatgutmischung wird abgestimmt auf Klima- und Bodenbedingungen. Je nach Standort und Höhenlage enthalten die Mischungen bis zu 100% einheimische Hochlagenoekotypen.

 

Baustelle in Zermatt-Blauherd 2500 m ü. M. vor den Umgebungsarbeiten.
Baustelle in Zermatt-Blauherd 2500 m ü. M. vor den Umgebungsarbeiten.
Baustelle in Zermatt-Blauherd 2500 m ü. M. nach der Begrünung.
Baustelle in Zermatt-Blauherd 2500 m ü. M. nach der Begrünung.
Gekeimte Ansaat unter Jute-Abdeckung.
Gekeimte Ansaat unter Jute-Abdeckung.
Mit Hochlagenoekotypen angesäte Skipiste oberhalb von Ovronnaz.
Mit Hochlagenoekotypen angesäte Skipiste oberhalb von Ovronnaz.

 

Wir sind die einzige Firma, die Hochlagenoekotypensaat- und Pflanzgut mit deklarierten Höhenlagenprovenienzen mit genauen Herkunftsangaben (1800 bis 2800 m ü. M.) anbietet.

Für sensible Objekte erstellen wir auf das Objekt abgestimmte Samenmischungen mit einheimischem Oekotypensaatgut. Vorgängige Objektbesichtigung und Vegetationsaufnahmen (Arteninventar) sind dabei hilfreich.


Forschung und Entwicklung:

Eigene Praxis-Versuche geben neueErkenntnisse für die Pflanzenauswahl und die Verbesserung von Anwendungsverfahren in der Hochlagenbegrünung. Sehr wichtig sind auch Nachkontrollen von Begrünungsflächen einige Jahre nach der Arbeitsausführung.
 

Versuchsanlage von Implantierungs und Ansaatflächen auf 2400 m ü. M.
Versuchsanlage von Implantierungs und Ansaatflächen auf 2400 m ü. M.
Versuchsauswertung und Begehung der Versuche. Wir beteiligen uns auch an wissenschaftlichen Versuchen, welche die Hochlagenbegrünung betreffen.
Versuchsauswertung und Begehung der Versuche. Wir beteiligen uns auch an wissenschaftlichen Versuchen, welche die Hochlagenbegrünung betreffen.
Für wissenschaftliche Messungen von Einflüssen der Winderosion auf Begrünungsflächen müssen die Pflanzen in den Windkanal gebracht werden.
Für wissenschaftliche Messungen von Einflüssen der Winderosion auf Begrünungsflächen müssen die Pflanzen in den Windkanal gebracht werden.
Pflanzen von Alpengräsern im Windkanal.
Pflanzen von Alpengräsern im Windkanal.